Die brasilianische Sängerin, Songwriterin und Instrumentalistin Ana Paula da Silva kehrte im Herbst 2024 mit ihrem Quintett auf österreichische Bühnen zurück, um ihre persönlichen 20 Jahre zu feiern. Bekannt wurde sie hierzulande mit Produktionen und Auftritten mit Weltklasse-Jazz- und Crossover-Musikern wie Joe Zawinul, Alegre Corrêa und Wolfgang Muthspiel. Mit ihren eigenen Songs fusioniert sie die brasilianische Musik-Tradition mit zeitgemäßen Crossover-Elementen. Im Mai 2027 kehrt sie mit einem neuen Programm nach Österreich zurück:
Promessa de Vida no Teu Coração
Promessa de Vida no Teu Coração ist eine feinfühlige, zeitgenössische Lesart des Werks von Antônio Carlos Jobim — zum 100. Geburtstag des Maestros (1927–2027) und zugleich zum 30. Bühnenjubiläum der Künstlerin. Entstanden auf einer Südamerika-Tournee, führt das Programm die brasilianische Frauenstimme der Gegenwart in Jobims poetisches Universum: neue Arrangements von emotionaler Tiefe und musikalischer Raffinesse, die Neues in einem weltbekannten Repertoire hörbar machen.
ihre Lesart trägt die Handschrift ihres Werdegangs — expressive Kraft, melodische Präsenz und ein eigenes rhythmisches Phrasing, das in Liedern, die die Welt auswendig kennt, neue Bedeutungsschichten freilegt.
Antônio Carlos „Tom“ Jobim (25. Januar 1927 in Rio de Janeiro – 8. Dezember 1994 in New York) war einer der bedeutendsten brasilianischen Komponisten, Sänger, Pianisten und Gitarristen. Er gilt als einer der wichtigsten Begründer und Väter der Bossa Nova.
Er komponierte zeitlose Klassiker wie „The Girl from Ipanema“ (Garota de Ipanema) und „Chega de Saudade“.
Seine Musik prägte in den 1960er-Jahren den weltweiten Erfolg der brasilianischen Musik und verschmolz Samba mit Jazz-Elementen.
Hörbeispiele:
Ana Paula da Silva „Berimbau“
Ana Paula da Silva “ Águas de Março (Tom Jobim)“
Ana Paula da Silva | Tom Jobim & Vinícius Tribute:

Besetzung:
• Gesang & Gitarre: Ana Paula da Silva
• Klavier: Davi Sartori
• Kontrabass: Thiago Duarte
• Schlagezug: Fofo Black
Impressionen: JazzIt Salzburg, 30. September 2024
©Markus Lackinger, www.jazzfoto.at

























