Jazz in der Altstadt

2000 wurde „Jazz in der Altstadt“ aus der Taufe gehoben mit dem Ziel, dem (zeitgleich statt-
findenden) großen Festival „Salzburger Jazz Herbst“, das bereits zum 5. Mal veranstaltet
wurde, mehr Bodenhaftung zu geben. Vor allem aber Jazz einem breiten Publikum zu öffnen und
in seinen zahlreichen Facetten und seiner langen Geschichte von den Anfängen in New Orleans
bis in die Gegenwart auf die Straßen und Plätze, in die Gastronomie und Hotellerie der
Salzburger Altstadt zu bringen.
Waren es am Anfang nur eine Hand voll „Orte der Begegnung“ für wenige Salzburger Insider,
luden im darauffolgenden Jahr schon 25 Veranstaltungen Jazzfreunde aus der ganzen Region
und Kulturtouristen zum Konzertbummel durch Salzburgs Altstadt ein.

Im dritten Veranstaltungsjahr war schließlich das Ziel erreicht : Die ganze Altstadt wurde Bühne.
In über 50 Konzerten führte ein spannendes Programm bei freiem Eintritt durch die Lokalszene
und Szenelokale, geschmackvoll abgestimmt auf Tageszeit und Location, mit Darbietungen aus
den verschiedenen Epochen und Stilrichtungen des letzten Jahrhunderts – von Negro Spiritual,
Ragtime, New Orleans, Dixieland, Chicago, Swing, Bebop, Cool Jazz, Hard Bop, Free Jazz,
Mainstream über Jazz -Rock, World, Rap/Hip Hop, Latin bis hin zu Funk und Acid-Jazz.
Aber auch den sogenannten Crossover-Projekten öffente sich Salzburg erstmals und sprengte bisher
starre Grenzen hin zu Latin, Pop oder Chanson.
Jazz in der Altstadt hat damit in der heimischen Jazzszene neue Maßstäbe gesetzt: Qualitativ und quantitativ.

2002 signalisieren namhafte Institutionen und renommierte Musiker Interesse, Jazz in der Altstadt
noch mehr Gewicht zu verleihen, neue innovative Projekte zu entwickeln und entsprechende Impulse
in die Welt zu senden. Aus einer engagierten Projektgruppe entwickelt sich rasch eine Plattform für
zeitgemäße Crossover Projekte: die Impulswerkstatt Transalpin.
Im ersten Projekt, dessen Premiere im Rahmen des Jazz in der Altstadt 2003 gefeiert wurde, begab sich
das „transalpinproject.salzburg“ auf eine spannende Gratwanderung zwischen Mozart, angewandter
Blechmusik und neuer, transalpiner Volksmusik.

Der musikalische Urknall über den Dächern der Salzburger Altstatt war programmiert, als „Der Berg,
Mnozil Brass und MOSZ-art bänd“ die Grenzen der klassischen Aventgarde, der modernen Volksmusik
und der Jazzausläufer des letzten Jahrhunderts überschritten und crossover in Concert aufeinander
und in musikalisches Neuland trafen.

2004 betreute X-Promotion zum letzten Mal Jazz in der Altstadt mit über 70 Veranstaltungen an 10 Tagen.